Was ist Hip-Hop Fashion
Hip Hop Fashion entstand in den 80er Jahren und kommt ursprünglich aus New York. Die Klamotten stehen in Verbindung
zur Rap-Musik. Zu Beginn trugen hauptsächlich Afroamerikaner aus der South Bronx diesen Style um die sozialen Brennpunkte der afroamerikanischen Gemeinschaft gegenüber den anderen Mitbürgern zu demonstrieren. Über die Jahre haben sich die Klamotten allerdings etwas verändert:
In den frühen 80ern waren Jogginganzüge, Goldketten, überdimensionale Brillen, Ringe an mehreren Fingern und Marken wie Puma, Nike und Adidas ein Merkmal der Hip Hop Fashion. Zu Beginn der 90er änderte sich der Stil. Man trug Kaputzenshirts und Baggy Pants. Dies entwickelte sich aus der Gangsta Szene heraus. Denn die tief sitzenden Hosen erinnerten an Gefängnisinsassen, bei denen der Gürtel konfisziert wurde.
Mit der Zeit haben einige Hip Hop Artists eigenen Fashion Linien kreiert. Hauptsächlich ist hier der Jeans und Polo-Style vertreten. Viele der Klamotten sind auf „Old School“ gemacht und sind bei jungen Leuten sehr beliebt. Eine coole Goldkette dazu und der Look ist perfekt. Auf die Accessoires wird viel Wert gelegt. Man trägt gerne Kopftücher (Bandana), Kappen und coolen Schmuck, welcher auch als „bling“ bezeichnet wird. Hier trägt man hochwertige und vor allem glitzernde Artikel zum Beispiel Goldketten und funkelnde Ohrstecker.
Mittlerweile hat sich der Hip Hop Style auf der ganzen Welt und bei allen ethnischen Herkünften ausgebreitet. Nachdem sich die Hip-Hop-Fashion ursprünglich in den sozialen Brennpunkten von New York entwickelte, hat die heutige Mode nur noch wenig mit diesem Stil zu tun. Kennzeichen für Hip Hop Fashion sind heute noch sehr weite, tief sitzende Hosen (Baggy Pants), weiße Turnschuhe/Sneakers und Übergrößen. Außerdem wird viel Wert auf Markenkleidung gelegt.




